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Viele unserer Hausgäste haben eigene Routen erkundet... 

Zum Beispiel

Radtour Dietfurt – Weiße Laber – Berching – Beilngries – Dietfurt

( gesamte Streckenlänge 43 km)

 

Nach einem stärkenden Frühstück im malerischen Innenhof des Gasthofes Stirzer machten wie uns bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg, der uns von Dietfurt, durch das Tal der Weißen Laber, nach Berching , Beilngries und wieder zurück nach Dietfurt führen sollte.

Vom Stirzer aus geht’s zunächst einige Meter die Hauptstraße entlang bis zur Tankstelle. Davor dann links abbiegen und man fährt entlang des Friedhofs und der St. 2234 nach Norden bis zum Weiler Haas (2m). Der Radweg beginnt bei einem, das ca. 100m nach einem Pferdehof steht. Nun radelt man auf einem schönen, breiten Radweg entlang idyllischen Weißen Laber (4km/6km).

Durch Staadorf geht’s auf einer kleinen und sehr bequemen Teerstraße weiter nordwärts über Erbmühle (Einkehrmöglichkeit) nach Holnstein (7km/13km). Die Strecke von Holnstein nach Westen auf die Hochebene steigt anfangs ziemlich steil an, ist jedoch schnell geschafft. An der Wegkreuzung fährt man dann rechts weiter nach Winterzhofen vorbei nach Berching (7km/20km), die letzten Kilometer bergab in sausender Fahrt. Hier lohnt sich ein Besuch der mittelalterlichen Stadt, deren Altstadt von einem noch vollständig erhaltenen Stadtmauerring umschlossen wird. Zahlreiche Einkehrmöglichkeiten laden zum Verweilen ein. Geradeaus durch die malerische Altstadt hindurch erreicht man dann gleich hinter der Stadtmauer die Kanalpromenade und den Main-Donau-Kanal. Man kann am rechten oder linken Ufer Richtung Süden weiterfahren. Keinesfallts versäumen sollte man einen Abstecher zum monumentalen Benediktinerkloster Plankstetten, um dort nach Besichtigung der Abteikirche im Klostergarten eine Pause einzulegen (8km/28km).

So gestärkt geht’s weiter entlang des Main-Donau-Kanal und schnell ist dann Beilngries erreicht (7km/35km). Sehenswert sind hier das Barockschloss, das hoch über der Stadt thront und die markante Stadtpfarrkirche im historischem Zentrum.

Die restliche Strecke nach Dietfurt kann man entweder weiterhin am Kanal zurücklegen oder man wechselt zur Altmühl und gelangt auch hier über schöne radwege zum Ausgangspunkt Dietfurt (8km/43km).


Fazit:

Wenn man sich den Weg vom Wirt Sepp genau erklären lässt – ansonsten besteht die Gefahr auf Abwege, sprich Wanderwege zu geraten - kurze steile Anstiege auf einer befahrenen Straße mit Humor nimmt, kann man eine ansonsten nicht beschwerliche Radtour für auch w2eniger trainierte Radler genießen und hat sich auch noch den nötigen Appetit für ein ausgezeichnetes Abendessen im Stirzer geholt.

 

 

 

Radtour St. – Agatha –Badesee – Riedenburg – Altmannstein – Hinheim – Kehlheim – St. Agatha

(gesamte Streckenlänge 47km)

Die Tour beginnt am wunderschön gelegenen St. Agatha- Badesee nördlich von Riedenburg. Vom Badegelände aus radelt man am rechten Ufer des Main- Donau –Kanals zunächst in die Dreiburgenstadt Riedenburg (4km). Überragt von der erstmals 1112 erwähnten, gut erhaltenen Rosenbrug und den Ruinen des Rabensteins und des Tachensteins schmiegt sich das rezvolle Städtchen in den Talwinkel. Wir sparen uns die Besichtigung des Ortskern für später auf und folgen 110 m nach der großen Kanalbrücke der Wegbeschilderung nach rechts ins Schambachtal. Auf einem idyllischen, schattigen Radweg erreicht man zuerst Schloss Hexenagger und weiter auf einer ehemaligen Bahnstrecke, vorbei an schroffen Kalkfelsen, begleitet durch das Plätschern des Schambachs nach Altmannstein, Geburtsort des Rokokobildhauers Ignaz Günther, von dem auch das Kruzifix in der Heilig-Kreuz-Kirche stammt (8km/12km). Am Parkplatz überquert man den Schambach und folgt auf der anderen Straßenseite der Beschilderung „Di. Limesstraße“ und „Via-Raetica-Radweg“. Die Straße steigt anfangs etwas steil an, bis Die Hochebene erreicht ist. Dort geht’s weiter über Hagenhill nach Laimerstadt (5km/17km). An der Wegkreuzung nicht der Beschilderung des „Via-Raetica-Radwegs“ folgen, sondern nach rechts auf der Straße nach Ried und mit malerischem Blick auf das Donautal nach Hienheim radeln. Dort die Beschilderung „Seilfähre“ beachten und man erreicht das Donauufer. Die Seilfähre heranruft, wenig- der Fährmann hat Mittagspause (5km/22km). Gestärkt durch eine kleine Einkehr mit gegrilltem Fisch in Eining lässt sich die Strecke auf dem Donauradweg bis zum Kloster Weltenburg leicht bewältigen (6km/28km). Hier bieten sich dem Radler zwei Möglichkeiten zur Weiterfahrt an: das Schiff nach Weltenburg oder kleine Holzkähne, mit denen die Fahrt durch den Donaudurchbruch wesentlich mehr Spaß macht und außerdem die „Kapitäne“ gerne ihr Wissen und die Geschichten über die einzelnen Felsformationen erzählen.

Über einen kleinen Seitenkanal erreicht man Kelheim und den Main-Donau-kanal (4km/32km). Hier bietet sich eine Besichtigung der Altstadt, ein Besuch des Archäologischen Museums im Herzogenkasten oder eine Wanderung zur Befreiungshalle an. Wir verzichten darauf und radeln auf den breiten gemütlichen Radwegen nach Essing (7km/39km). Wir überqueren den Kanal auf der längsten Holzbrücke Europas und setzen die Tour am anderen Ufer fort. Über uns thront Schloss Prunn und lädt zur Besichtigung ein und erreichen schließlich Riedenburg mit seinen historischen Bauwerken und dem weltgrößten Bergkristall (4km/43km). Ein kurzer Schlussspruch und man ist am Ausgangspunkt, dem Parkplatz am Badesee, angelangt, an dem man die Radtour mit einem kühlen Bad beenden kann (4km/47km).


Fazit:

Schöne, abwechslungsreiche Tour, die sich wegen der Bademöglichkeit gut für einen heißen Sommertag eignet. Man sollte kurze Anstiege mögen, die folgenden „Abfahrten“ und die Ausblicke entschädigen hierfür. Es gibt genügend Zeit und Möglichkeiten zu Besichtigungen und zur Einkehr; etwas Platz im Bauch sollten Mann und Frau jedoch noch für eine abschließende Brotzeit im schattigen Stirzer-Innenhof lassen.

 

 

Die Kirchenroute entlang der B299:

•    Altmannstein (Kruzifix des bayerischen Rokoko-Bildhauers Ignaz Günther)
•    Appertshofen (Wallfahrtskirche "Unser Lieben Frauen Maria am See" mit seltener Barock-Orgel)
•    Berching (mittelalterliches Stadtbild, barocke Stadtpfarrkirche von
      Maurizio Pedetti, Vorstadtkirche St Lorenz mit Tafelbildern zur Laurentius-Legende
      vermutlich Donau-Schule aus dem Umfeld von Albrecht Altdorfer)
•    Bettbrunn  (spätbarocke Wallfahrtskirche St. Salvator, älteste Hostienwallfahrt Bayerns)
•    Biberbach (Wehrkirche mit Tafelbildern zur Legende der Hll. Gunhildis und Sigismund) 
•    Breitenbrunn (Wallfahrtskirche St. Sebastian, Tilly-Schloß) 
•    Greding (romanische Basilika St. Martin und Michaelskapelle mit Karner)
•    Griesstetten (barocke Wallfahrtskirche zu den „Drei Elenden Heiligen“)
•    Hepberg (romanisches St-Oswald-Kirchlein aus dem 11./12. Jhdt. mit Fresken im Chor)
•    Hirschberg, Schloß (Marienkapelle des Münchner Architekten Alexander von Branca)
•    Kinding (spätmittelalterliche Kirchenburg)
•    Kottingwörth (Wehrkirche, vollständig mit Fresken aus dem 13. Jhdt. ausgemalte Vituskapelle) 
•    Plankstetten (romanische Abteikirche mit gotischem Chor und barocker Ausstattung)
•    Pondorf (Bavaria-Buche, 500-800 Jahre alte Rotbuche)
•    Schamhaupten (Barock ausgestattete Kirche am Schambachursprung gelegen,
      mit Epitaphien der Muggenthaler)
•    Sollern (barocke Kirche, vier offene Beichtstuhlnischen in der Friedhofsmauer)
•    Stammham (moderne Kirche, die den Chor des barocken Vorgängerbaus integriert)

Vielen Dank an Harald Wittstadt aus München