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Mitten im Naturpark Altmühltal liegt die Stadt Dietfurt. Sie ist eingesäumt von fünf Stadttürmen mit einer zum Teil noch erhaltenen Stadtmauer. Der Marktplatz mit dem Rathaus ist umgeben von stattlichen Bürgerhäusern. Von den Gasthäusern der Stadt hebt sich der Historische "Gasthof Stirzer" ab. Er liegt an der verkehrsarmen Hauptstraße am östlichen Stadtrand, der einstigen unteren Vorstadt. Seine Fassade lässt die traditionelle Architektur eines Altmühltal-Jurahauses erkennen. Bereits im 1500 wird der Gasthof als Anwesen Nr. 133 und 1611 dann als Brauerei erwähnt.



Im 30jährigen Krieg brannte das Gebäude ab, wurde um 1650, kurz nach dem Ende des Krieges, wieder aufgebaut. Das Haupthaus und der Hausname Stirzer stammen aus dieser Zeit. 1730 erbaute der damalige Eigentümer Hans Georg Ihrler das Brauhaus und die Stallung mit dem Fachwerkstadl. Der Westanbau und der Gewölbekeller wurden 100 Jahre später errichtet. Nach dem Ersten Weltkrieg bewirtschafteten Leonhard und Theresa Gmelch, nachdem die Brauerei aufgegeben worden war, die Gastwirtschaft und betrieben daneben noch bis in die 70er Jahre eine Landwirtschaft. Ihr Sohn, Dr. Xaver Gmelch, ist heute Eigentümer des Anwesens, das von 1991 bis 1994 renoviert wurde. Er verpachtete es an die Familie Hierl was sich als Glücksgriff für den Gasthof erweisen sollte. Die gelungene Renovierung des historischen Gasthofs verschaffte ihm weithin ein großes Ansehen.

Der Gasthof ist, was seine Räume und auch seine Küche betrifft, für Überraschungen gut. Die zur Verfügung stehenden Räume hat die Familie Hierl voll genutzt. Das Restaurant befindet sich im ehemaligen Brauhaus. Im Heustadl von einst werden die Radler in einem behaglich ausgestatteten Raum beherbergt. Dazu gibt es im Haus noch eine Weinstube und die eigentliche Gaststube. Die Einrichtung ist einfach gehalten, vermittelt aber durch ihre geschmackvolle Anordnung das Gefühl von Behaglichkeit. Man kann sich in allen Räumen wohlfühlen. Etwas ganz Besonderes sind die wunderschönen, 120 Jahre alten Eichenholzbänke, die der Wirt in der Holledau aufgestöbert hat. Die Zimmer des Gasthofs sind individuell und komfortable ausgestattet. Für die Radwanderer und -fahrer, die im Gasthof nächtigen wollen, bietet sich das Radlerzimmer im Fachwerkstadl an. Bei schönem Wetter empfiehlt sich ein gemütlicher Aufenthalt im Innenhof-Wirtsgarten mit italienischem Touch, erreichbar von der Straße durch einen offenen Zugang.